Wariner "Bonitäts-Streit"...

…lautete die Überschrift vom 12. September in der Schweriner Volkszeitung in einem von Herrn Roland Güttler verfassten Artikel.

In diesem Artikel schreibt Herr Güttler: „Diese Eilentscheidung…im Wariner „Bonitäts-Streit hat wohl für die Kläger als auch für den Beklagten etwas zu bieten.“ 
Weiter: „Doch Brandenburg kann mit dem Urteil…durchaus leben. Denn finanzielle Folgen hat das Urteil nicht.“

Scheinbar waren die finanziellen Folgen wohl die größte Sorge des Herrn Brandenburg. Wie Teilnehmer des Prozesses mitbekamen, stellte sich für Herrn Brandenburg sogar die Frage, ob nicht die Stadt die Prozesskosten tragen könne.

Nein, Herr Brandenburg, so einfach können Sie sich nicht aus der Affäre stehlen. Sie allein haben durch Ihre falsche Behauptung, die juristisch als eine unerlaubte Handlung durch ein ordentliches Gericht festgestellt wurde,
1. eine entscheidende Abstimmung negativ beeinflusst, sowie
2. einen Unternehmer in argen Misskredit gebracht.

Kurz hypothetisch gesehen: Wie würden Sie mit der Aussage eines Stadtvertreters in einer öffentlichen oder nichtöffentlichen Sitzung umgehen, der sich gezielt gegen Ihre Person richtet?

Würden Sie, Herr Brandenburg, tatsächlich Ihre Füße stillhalten? Würden Sie dem Stadtvertreter diese Behauptung zugestehen, da sie ja schließlich im Rahmen der Ausübung seines Mandates getätigt wurde? Wahrscheinlich nicht!

Ihre Erläuterungen in dem o.g. Artikel sind unserer Meinung nach der Versuch, sich mit Eifer in die Opferrolle zu pressen. In dem Verfahren ging es um die Unterlassung Ihrer Aussage über die Bonität des Thomas Weyer. Und hierzu hat Sie ein ordentliches Gericht verurteilt.

Des Weiteren stellt sich die Frage, wie Herr Güttler von der SVZ in seiner Überschrift darauf kommt, es würde sich hier um einen „Wariner“ Streit handeln? Es geht einzig und allein um eine unerlaubte Handlung durch die Person des ersten stellvertretenden Bürgermeisters, Peter Brandenburg. Die Stadt Warin und deren Bürgerinnen und Bürger haben hiermit nichts zu tun.

„Nichts ist so uninteressant, wie die Zeitung von gestern.“ 
Was aber ist mit der Zeitung von Heute, in der Meldungen von Vorgestern stehen?
Die öffentliche Urteilsverkündung fand bereits am Freitag, dem 04. August 2020 um 13.00 Uhr im Landgericht Schwerin statt. Der erste Bericht dazu erschien in der SVZ erst 6 Tage später. Warum bloß? Zudem ist dieser Bericht in Teilen nicht zutreffend (siehe Webseite „Urteil gegen Brandenburg“). War Herr Güttler in seiner Funktion als Lokalreporter nicht bei der Urteilsverkündung? Kennt er nicht den Inhalt der Urteilsbegründung?
Es ist zu vermuten, dass nicht, sonst hätten beide Berichte wohl etwas anders ausgesehen.
 

Anmerkung: Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut und muss verteidigt werden. Herr Güttler ist frei in der Formulierung und den Inhalten seiner Berichte. Und das ist gut so.
Aber genauso nehmen wir das Recht in Anspruch zu kommentieren, auf Fehler hinzuweisen und Sachverhalte klar zustellen, die wir belegen können.

Hä?

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. FhsnDiape

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