"Rätsel um Listen aufgeklärt"...

…lautete die Überschrift vom 05.September in der Schweriner Volkszeitung in einem von Herrn Roland Güttler verfassten Artikel.

Dabei ging es um Unterschriftenlisten, die die Bürgerinitiative zusammen mit einem erklärenden Aufsteller dankenswerterweise in der Tankstelle auslegen durfte. 

Am 13. August 2020 trafen sich am Abend turnusgemäß die Mitglieder der Bürgerinitiative. Um einen Zwischenstand der Unterschriftensammlung zu erlangen, wurden an diesem Tag die bis dahin unterschriebenen Listen eingesammelt. In den Geschäftsräumen der Tankstelle fanden wir lediglich ein leeres Klemmbrett vor. Ebenso war der Aufsteller auch nicht mehr zu finden.

Angesichts der vorausgegangenen Vorfälle mussten wir annehmen, dass diese Listen absichtlich von Unbekannten gestohlen wurden, um den Bürgerentscheid zu boykottieren. In Ihrer Funktion und in Abstimmung mit den Mitgliedern der BI hatte Laura Merten (Sprecherin) dies in einem Online-Kommentar erwähnt. Der eigentliche Inhalt des Kommentars ging jedoch um den Artikel um Wolfgang Griese und die Ablehnung, die BI auf seine Seite ziehen zu wollen. Mehr dazu in einer anderen Rubrik.

Fakt ist, das aus dem Onilne-Kommentar vom 14.08.2020 am darauffolgenden Tag ein Artikel in der SVZ erschient, der die Ablehnung, die angesprochenen Vorfälle und natürlich dem vermeintlichen Diebstahl der Unterschriftenlisten. Nachdem Peter Jeschke, der für den Erhalt des alten Strandes kämpft, einige Zeit später erfuhr, das ein Mitglied die Listen von der Tankstelle versehentlich mitnahm, hatte er tatsächlich am nächsten Morgen Detlef Jeschke persönlich davon in Kenntnis gesetzt. 

In seinem Artikel schreibt Herr Güttler: „Zugleich bestätigte Peter Jeschke..dass ausliegende Pro-Residenz-Listen…irrtümlich mitgenommen wurden….“
Weiterhin heißt es dort: „Nächsten Morgen seien sie an Detlef Jeschke übergeben worden. Laura Merten hatte öffentlich von „gestohlenen Listen“ gesprochen.“

Der Artikel von Herrn Güttler stellt den zeitlichen Zusammenhang nicht dar. Somit muss der geneigte Leser davon ausgehen, dass die Beiden BI-Sprecher in böser Absicht gehandelt hätten, was nicht den Tatsachen entspricht. Zudem wurden die BI- Mitglieder von der versehentlichen Mitnahme informiert. Verwunderlich ist, dass Herr Güttler sehr viel Energie in die Aufklärung in das „Rätsel der verschwundenen Listen“ gesteckt hat. Hätte er dies unserer Meinung nach auch mit dem Artikel über die Verurteilung des Herrn Brandenburg getan, wären die Artikel „Urteil gegen Brandenburg“ und „Wariner `Bonitäts-Streit`“ wahrscheinlich anders ausgefallen.

Anmerkung: Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut und muss verteidigt werden. Herr Güttler ist frei in der Formulierung und den Inhalten seiner Berichte. Und das ist gut so.
Aber genauso nehmen wir das Recht in Anspruch zu kommentieren, auf Fehler hinzuweisen und Sachverhalte klar zustellen, die wir belegen können.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. FhsnDiape

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  2. Karie Morago

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